[Rezension] Die Illuminae Akten_02 – Gemina

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von Amie Kaufman und Jay Kristoff

Originaltitel: Gemina. The Illuminae-Files_02
Originalverlag: Alfred A. Knopf, New York 2016
aus dem Amerikanischen von: Katharina Orgaß und Gerald Jung

Erscheinungstermin: 21. September 2018
Hardcover mit Schutzumschlag,
672 Seiten, ab 14 Jahren,

ISBN: 978-3-423-76232-8
EUR 19,95 € [DE], EUR 20,60 € [A]

Verlag und Quelle für Bild, Autorenbeschreibung sowie Klappentext: dtv Junior


die Autoren: 

Amie Kaufman wuchs in Australien und Irland auf und hatte als Kind das Glück, in der Nähe einer Bücherei zu wohnen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Hund Jack in Melbourne und schreibt Science-Fiction- und Fantasy-Romane für Jugendliche. Sie liebt Schokolade und Schlafen, hat eine riesige Musiksammlung und einen ganzen Raum voller Bücher.

Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und vielseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 13.020 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne.

Klappentext:

„Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. Aber keine Panik. Sie schaffen das. Hoffen sie jedenfalls.“

Spoilerwarnung: 

Für alle, die den vorangegangenen Band noch nicht gelesen haben, enthält diese Rezi natürlich eventuell Spoiler.

Falls ihr jedoch neugierig auf die Reihe seid, aber Band 1 noch nicht gelesen habt, meine Rezension dazu findet ihr hier

Meinung:

Endlich ist es soweit, ich darf Band 2 der Illuminae_Akten mein Eigen nennen. YAYAYAAAA! Seit ich letzten Oktober Band 1 gelesen habe, fiebere ich diesem Release entgegen und habe mich gefreut wie ein kleines Kind, als es bei mir im Briefkasten lag! Dieses Mal begleiten wir zwar andere Protagonisten, aber hach, vielleicht läuft einem ja doch das ein oder bekannte Gesicht über den Weg, während man erfährt, was auf der Sprungstation Heimdall geschah, während die Hypatia diese als letzte Fluchtmöglichkeit ansteuert. Wen werden wir wiedersehen, wer wird überleben und die Hypatia mit erreichen der Heimdall tatsächlich in Sicherheit??? Man darf gespannt sein!
Natürlich machen jedoch nicht nur diese Aspekt die Geschichte spannend. Wir haben erneut einen Countdown mit Verfolgungsjagd, eine kleine Romanze – nicht zu ausgeprägt, sondern eher auf eine witzige Art gemacht und so manche Überraschung, die der Leser vermutlich SO nicht erwartet hat. Und ja, manchmal wird es auch wieder eklig, blutig und ein bisschen brutal. Für meinen Geschmack steht diese Fortsetzung dem ersten Teil in Kreativität, Einfallsreichtum und Liebe zum (technischen) Detail absolut nicht nach! Wir sehen Zeichnungen, Weltallgrafiken sowie vieles Anderes, und auch Textteil der Geschichte wird uns wieder auf viele Arten dargeboten, was ich toll zu lesen und abwechslungsreich empfand. Also Chatverläufe, Vernahmeprotokolle u.Ä., mehr verrate ich an dieser Stelle nicht! Ich kann nur sagen, dass „Gemina“ bei mir ein weiteres Mal Liebe auf den ersten Blick war!

Was die Storyline betrifft, hatte ich an Band 1 eigentlich schon nichts auszusetzen, aber diese Fortsetzung erscheint mir noch ein kleines bisschen runder zu sein. Vielleicht liegt das aber auch einfach nur daran, dass das Gesamtkonstrukt nun etwas ineinander greift und somit das Ausmaß an sich, für den Leser besser zu erkennen ist. Viele Dinge, in die man damals kalt hineingeworfen wurde, ergeben nun einen Sinn. Wenn auch nicht alles! Aber wir sind ja auch noch nicht fertig, WAS DIESES WIRKLICH FIESE ENDE BEWEIßT! Menno! 🙁
Aber nun gut, ich will nicht jammern. Ich hatte ja ein Stück weit bereits damit gerechnet, da „Illuminae“ -wenn man ehrlich ist- auch nicht wirklich leserfreundlicher endete…

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass mich Amie Kaufman und Jay Kristoff ein weiteres Mal restlos begeistern konnten. Ich habe gestaunt, gelitten, mitgefiebert, aber auch gelacht wegen schnoddrigem Humor, Witz, Charme, Geplänkel und Schlagabtauschen. Und ja, auch feuchte Augen waren dabei. Aber seht selbst.

Ach ja, und was ich euch unbedingt noch verraten muss – aber ihr dürft mich nicht verpetzen:

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