[Rezension] Perry Rhodan – Das größte Abenteuer

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von Andreas Eschbach

Erscheinungstermin: 27. Februar 2019
Hardcover,
848 Seiten,

ISBN: 978-3-596-70145-2
€ (D) 25,00 | € (A) 25,70
ebook € (D) 7,99

Verlag und Quelle für Bild, Autorenbeschreibung sowie Klappentext: FISCHER Tor

 

 

 

der Autor: 

Andreas Eschbach war schon in jungen Jahren ein großer Perry-Rhodan-Fan und hat inzwischen sechs Gastromane über den Erben des Universums verfasst. Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik, war in der EDV-Branche tätig und lebt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne. Sein Durchbruch gelang ihm mit »Das Jesus Video«, seither wurden seine Romane (»Eine Billion Dollar«, »Ausgebrannt«, »Herr aller Dinge«) sämtlich Bestseller. Sein Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und im In- und Ausland mit Preisen ausgezeichnet.

Klappentext:

„Wer ist Perry Rhodan? Bestsellerautor Andreas Eschbach erzählt die Vorgeschichte des legendären Weltraumhelden.

Cape Kennedy, 1971: Nach dem katastrophalen Scheitern der Apollo-Missionen unternehmen die Amerikaner einen letzten verzweifelten Versuch, das Rennen zum Mond zu gewinnen. Der Name des Raumschiffs: Stardust. Der Name des Kommandanten: Perry Rhodan.

Mit diesem bahnbrechenden Ereignis startete die Science-Fiction-Serie Perry Rhodan. Und wurde zur erfolgreichsten Fortsetzungsgeschichte der Welt.

Doch erst jetzt erfahren wir, wie alles wirklich begann: Perry Rhodans Jugend, seine politischen Eskapaden, seine Abenteuer als Testpilot und die geheime Geschichte der bemannten Weltraumfahrt.

Andreas Eschbach erzählt, wie Perry Rhodan zu der legendären Gestalt wurde, die die Menschheit zu den Sternen führt.“

Meinung:

Perry Rhodan. Mann, Legende, Sofortumschalter. Andreas Eschbach erzählt in „Das größte Abenteuer“ die Geschichte, die ihn zu dem hat werden lassen, den wir kennen und lieben. Kindheit, Jugend, seine Liebe zu den Sternen – all dies und noch so viel mehr wird in diesem Buch thematisiert.
Zugegeben, dies ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe, aber es wird definitiv nicht mein letztes sein. Mit seinem angenehmen Schreibstil schafft er es, den Leser an die Geschichte und den Charakter zu fesseln, der die Herzen der Leser quasi im Sternensturm erobert.
Die Storyline konnte mich fesseln, da darin unheimlich gekonnt tatsächliche Geschichte inklusive historischen Fakten mit Science UND Fiction gemischt wird. Man kann also nicht nur über die Kreativität staunen, sondern tatsächlich noch das ein oder andere lernen. Diese Art der Umsetzung fand ich persönlich richtig spannend und so gelungen, dass ein komplett rundes Bild entsteht.
Und der Charakter besticht einfach durch seine Art, indem er ist, wie er ist. Er kümmert sich nicht um Hautfarbe, Geschlecht oder derartige Unterschiede, sondern handelt immer so, dass er sich selbst treu bleibt und ein reines Gewissen behält.
In diesem Kontext begegnen wir natürlich Werten wie Toleranz, Akzeptanz und Loyalität, aber auch der Wert der Freundschaft kommt bei einem Mann von Ehre nicht zu kurz. Von Perry kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden, wenn es darum geht Vorurteile, Rassismus und ähnliches keine Chance zu geben 😉
Andreas Eschbach hat den Protagonisten meiner Meinung nach perfekt in Szene gesetzt!

Ok, kommen wir nun zum schwierigen Teil.
Bis hierhin würde ich dem Buch solide und wohlverdiente 5 Sterne geben wollen. Aber…

Ja, es kommt tatsächlich ein aber. Jedoch nur bedingt 😉

Auf Grund der Thematik des Buches, der Einführung in Perry Rhodans Leben, seine Herkunft und seine Entstehung quasi, habe ich vermutet, dass es sich um das perfekte Einsteigerbuch für alle handeln könnte, die diesem Universum noch nicht verfallen sind.
Leider ist diese Geschichte das für mich nur mitnichten.
Es wird relativ viel um die Geschichte herum erzählt. Also Personen, geschichtliche Hintergründe, technische Entdeckungen usw., die ich prinzipiell interessant fand. Ich befürchte jedoch, dass diese „Ausschweifungen“ für einen Neuling zu viel sein könnten. Ein Leser der noch kein Fan ist, könnte hier die ein oder andere Länge empfinden, zumal zum Beispiel in dem Kontext nicht jeden die Lebensgeschichte eines jeden Kosmonauten interessiert, der (oder die) für den weiteren Handlungsstrang keine Rolle mehr spielt. Manche Ausführungen waren einfach, sagen wir mal „recht ausführlich“ und hätten trotz des Ideenreichtums und des unterhaltsamen Schreibstils für mein Empfinden etwas gekürzt werden können.

Für diesen Aspekt hätte ich nun 3 Sterne gegeben, das hatte ich mir einfach anders vorgestellt und vor allem gewünscht.

Alles in allem macht dies jedoch wirklich gelungene 4 Sterne für eine Geschichte, die man definitiv gelesen haben sollte! Ich jedenfalls freue mich schon darauf, bald wieder in dieses Universum einzutauchen.

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