[Rezension] Sieben Arten Dunkelheit

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von Christian von Aster

Erscheinungstermin: 15. August 2019
Gebunden mit Schutzumschlag und Kaltfolie
336 Seiten,
ab 12 Jahren;

ISBN: 978-3-522-20261-9
€ (D) 17,00 | € (A) 17,50
ebook € (D) 14,99

Verlag und Quelle für Bild, Autorenbeschreibung sowie Klappentext: Thienemann


 

 

der Autor: 

Christian von Aster, geboren 1973, studierte Germanistik und Kunst, um sich schließlich Bühne, Film und Schreiben zuzuwenden. Neben seinen Fantasybüchern ist er auch mit seinen Lesungen, die gleichermaßen die Gothic- wie Phantastikszene begeistern, einem großen Publikum bekannt. Außerdem betreibt er die Leipziger Lesebühne »Staun & Schauder«. Christian von Aster wurde 2012 mit dem SERAPH-Preis ausgezeichnet.

Klappentext:

„Phantastik zwischen Licht und Schatten, für Leserinnen und Leser von 12 bis 99.

Das Vielnachtamulett schützt seinen Träger vor der Magie der Finsternis. Als Schüler eines Nachtzähmers tragen David und Ayumi diesen Talisman. Doch im Dunkel braut sich etwas zusammen, so finster, dass kein Amulett der Welt dagegen etwas ausrichten kann …“

Meinung:

Während Krigk alles dafür geben würde, am besten nicht nur EIN, sondern DER Nachtzähmer, der Auserwählte aus der Prophezeiung zu werden, ist David ein Angsthase, ein Außenseiter, der Angst vor der Dunkelheit hat und in der Schule gedisst wird.
Obwohl die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten haben sie eins gemeinsam: etwas dunkles kommt auf sie zu. Und mit ihnen gleichzeitig auch auf den Rest der Menschheit.

Erzählt wird die Geschichte im Wechsel um Krigk und David, wobei auch der ein oder andere Nebenschauplatz eröffnet wird und auch immer die Nebencharaktere wie die blinde Ayumi, ihr Großvater oder Krigks Schwester R´hee eine Rolle spielen.
Beide Hauptcharaktere machen im Verlauf des Geschehens eine große Veränderung durch, es macht viel Spaß, die beiden zu begleiten. Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten, auch, wenn das Ganze vielleicht etwas kryptisch erscheint.

Am besten gefällt mir die Idee hinter der Geschichte sowie die phantasievolle und absolut gelungene Umsetzung. Mit viel Liebe und Kreativität hat der Autor hier ein zauberhaftes und fesselndes Szenario entstehen lassen. Wir begegnen Schatten- und/oder Nachtwesen wie Krummschwanzfinsterlingen, Schattenhamstern und einem Nachtschwatz (ja, manche davon sind auch echt niedlich, welche das sind müsst ihr jedoch selbst herausfinden).
Wir erfahren wie die unterschiedlichen Arten von Dunkelheit sich unterscheiden und wie gefährlich oder ungefährlich sie jeweils sind. Denn nicht alles, was in der Dunkelheit lauert, ist tödlich. Aber manches eben doch 😉

Analog zu den Hauptcharakteren ist das Buch in einem einfachen, jugendlichen Schreibstil gehalten, der gut dazu passt und sich angenehm und flüssig lesen lässt. In Kombination mit dem geheimnisvollen Dunkel und dessen kreative Ausgestaltung empfinde ich „Sieben Arten Dunkelheit“ als ein spannendes Abenteuer für Jung und Alt.
Düster, geheimnisvoll, magisch! Gerne zugreifen!

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