[Rezension] Gezeitenlos – Im Strudel der Zeit

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von Sandra Florean

Erscheinungstermin: 11. März 2020
(Bei diesem Titel handelt es sich um die überarbeitete Gesamtfassung der bereits erschienen Aurora/Morlock-Novellentrilogie)
Taschenbuch,
316 Seiten,

ISBN: 978-3982086743
€ (D) 12,90
ebook € (D) 3,99

Infos und mehr auf der Homepage der Autorin

 

 

Klappentext:

„Sicherheitschefin Alex Sturm wirft nichts so schnell aus der Bahn. Als sich unerklärliche Ereignisse häufen, zweifelt die selbstsichere Frau jedoch an ihrem Verstand. Erst behauptet ihr Mitarbeiter, von einem geheimnisvollen Seeungeheuer angegriffen worden zu sein, dann erlebt sie ein besonders intensives Déjà-vu, das sich erschreckend real anfühlt.
Alex beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Nachforschungen erweisen sich jedoch als unerwartet riskant. Ohne Vorwarnung findet sie sich in der Vergangenheit wieder und muss sich nicht nur ihren tiefsten Ängsten stellen, sondern mit einer Situation fertig werden, die sich jeder Vorstellungskraft entzieht.“

Meinung:

Die taffe Alex findet sich eines Tages nicht nur mit seltsamen Geschehnissen konfrontiert, sondern muss sich selbst auch plötzlich in einer fremden Zeit wieder- und vor allem zurechtfinden.
Aber wie konnte das denn passieren? Was ist nur los mit ihr und ist das Ganze irgendwie steuerbar? Und vor allem: hängt das Alles irgendwie zusammen oder ist es nur ein großer Zufall?
Diesen Fragen muss sie sich stellen, nichts ahnend, wie gefährlich es für sie werden könnte (und ja, es wird ;)).

Vor ein paar Jahren habe ich, direkt nach dessen Release, mein erstes Buch von Sandra Florean gelesen und durch den zeitlichen Versatz die Fortsetzung einfach verpennt. Das war ziemlich schade und nachdem ich nun Alex auf ihrem Weg begleiten durfte, werde ich dieses Versäumnis wohl nachholen müssen.
Ich war total begeistert von ihrem Stil mit dem sie das Geschehen vorantreibt, neue Entwicklungen einflicht und neben der Spannung und Abwechslung auch immer eine kleine emotionale Komponente mit einfließen lässt.
Sie schafft es, eine runde und durchgängig interessante Story entstehen zu lassen und tut dies in einer Art, die beim Lesen wirklich Laune macht. Da klingt nichts gestelzt, gekünstelt oder konstruiert, Alex ist einfach eine starke Persönlichkeit mit ganz normalen menschlichen Schwächen, die mir sofort sympathisch war. Sie hat sowohl ihre Ecken und Kanten, als auch eine weichere Seite zu entdecken.

Auch das Thema Zeitreisen ist so gestrickt, dass eigentlich jeder -auch ohne Faible für dieses Thema- zugreifen kann, da hier keine physikalischen Gesetze diskutiert werden oder ähnliches. Man muss hierzu kein Meister der Physik sein, Alex´ Abenteuer kann auch sehr gut von Zeitreise-Neulingen bestritten werden :o)

Für mich war „Gezeitenlos – Im Strudel der Zeit“ ein unterhaltsamer, spannender und kurzweiliger Zeitvertreib, da hätte ich sehr gerne mehr von! Und wenn ich ehrlich bin, würde ich auch gerne mehr von ihrem Mitbewohner Jan lesen… Aber seht selbst! Auf jeden Fall wird es wohl doch Zeit, sich wieder an die „Seelenspringerin“ zu machen 😉

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