Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam – eine Geschichte über das Erwachsenwerden

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Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam

von Jennifer Gooch Hummer

Originaltitel: girl unmoored
Originalverlag: Fiction Std, 06. März 2012
Aus dem amerikanischen von Claudia Feldmann
Erscheinungstermin: Juli 2014  

Hardcover mit Schutzumschlag, 
352 Seiten, 15 X 22 CM  
ISBN: 978-3551583178  
D: € 17,90 | A: € 18,40 | CH: 25,90 sFr

VERLAG: Carlsen
         
die Autorin:

Jennifer Gooch Hummer hat nach ihrem Studium als Drehbuchanalystin gearbeitet und lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in Los Angeles und Maine. Für ihren Debütroman „Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam“ wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.



Klappentext:

Aprons Leben ist in Aufruhr: Sie versucht, über den Tod ihrer Mutter hinwegzukommen, die neue Partnerin ihres Vaters ist bei ihnen eingezogen und ihre beste Freundin Rennie hat sie fallenlassen. Ihr droht ein einsamer Sommer, aber dann nimmt sie einen Ferienjob in Mikes und Chads Blumenladen an. Die beiden stehen ihr freundschaftlich und väterlich zur Seite in Zeiten, in denen sich sonst niemand um sie kümmert, und ihr Blumenladen wird für Apron zu einem zweiten Zuhause. Doch das währt nicht lange, denn Chad ist todkrank …



Charaktere:

Apron, ein junges Mädchen mit rotem Haar und Sommersprossen, ist auf Grund des frühen Todes ihrer Mutter und Margie, der neunen Freundin ihres Vaters, mit der es nicht so recht klappen will, ziemlich einsam. Sie muss lernen ohne Andere zurecht zu kommen und sich dem Erwachsenwerden alleine stellen. 

Mike & Chad sind zwei aufgeschlossene Männer, die von Anfang an durch ihre Hilfsbereitschaft und offene Art auffallen. Die Art, mit der sie sich Aprons annehmen, zeigt viel von ihrer Wärme und Zuverlässigkeit.

Meinung:

Ich bin verliebt. Anders kann man es nicht ausdrücken…
Das Buch schildert das Leben aus der Sicht einer 13-jährigen, mit all seinen Höhen und Tiefen. Primär handelt es von Angst, Liebe, Tod, Toleranz und Mitgefühl, bildhaft geschildert an Beispielen, die jedem auf die eine oder andere Art bekannt sind. Für mich ist diese tolle Geschichte ein Appell an Akzeptanz und Hilfsbereitschaft. Werte, die meiner Meinung nach niemals genug versucht werden können, vermittelt zu werden!

Der Schreibstil ist entsprechend jugendlich gehalten, was einen zu so manchem Schmunzeln verleitet. Nicht selten habe ich mich dabei ertappt, wie ich laut auflachen musste. 
Die Kapitel sind in der Regel immer nur ein paar Seiten lang, was das Lesen recht kurzweilig macht. 
Es gibt unheimlich viele tolle Elemente, die einen mehr oder minder durch das gesamte Buch begleiten. So z.B. die lateinischen Sprüche und Redewendungen, die sich sowohl in den Kapiteln, als auch in den jeweiligen Kapitelüberschriften finden. Diese passen perfekt zum Geschehen und regen oftmals zum Nachdenken an. 
Auch das wiederkehrende Thema „Jesus“ hat der Geschichte einen ganz eigenen Charme verliehen (an alle, die nicht Bibel-affin sind: Keine Angst! Niemand versucht euch zu bekehren 😉 Es wird nur ab und an sowohl im lustigen als auch im nachdenklichen Sinne aufgegriffen, was echt super rüber kommt. Lasst euch überraschen!)


Alles in allem war dies für mich eindeutig eins meiner Highlights in diesem Jahr!! Gerne mehr davon 🙂 

mein Fazit: 

5 von 5 Sternen

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