[Rezension] Dear Logan

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von Ally Carter

Originaltitel: Not if I save you first
Originalverlag: Scholastic Press, 2018
Übersetzt von Ulrike Köbele

Erscheinungstermin: 19. September 2019
Klappenbroschur mit Spotlack,
352 Seiten, ab 12 Jahren

ISBN: 978-3-522-50624-3
D: 15,00 € | A: 15,50 €
ebook D & A: 12,99 €

Verlag und Quelle für Bild, Autorenbeschreibung sowie Klappentext: Planet!

die Autorin:

Ally Carter stammt aus Oklahoma. Ihre Mutter war Lehrerin, ihr Vater Landwirt und Viehzüchter. Sie hat eine ältere Schwester.

Nach dem Studium arbeitete sie ein paar Jahre in der Agrar-Industrie, bis sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. 2005 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Ihre Bücher erscheinen in mehr als zwanzig Ländern und waren auf den Bestseller-Listen der New York Times, USA Today oder des Wall Street Journal. Heute lebt und arbeitet sie in Oklahoma.

Klappentext:

„Zwei wie Feuer und Eis – spannende Liebesgeschichte in der gefährlichen Wildnis Alaskas.

Als Logan nach sechs Jahren Funkstille plötzlich vor der Tür ihrer Hütte steht, will Maddie ihn am liebsten umbringen. Egal, ob Logan der Sohn des US-Präsidenten ist oder dass sein Lächeln ihr Schmetterlinge verursacht! Doch bevor sie sich über ihre Gefühle für ihn klar werden kann, wird Logan entführt – und plötzlich liegt es an Maddie, ihren ehemals besten Freund zu retten. Dumm nur, dass ein gewaltiger Schneesturm aufzieht und die Zeit unerbittlich gegen sie arbeitet …“

Meinung:

Maddie und Logan waren mit zehn Jahren die besten Freunde – bis zu dem Tag, an dem das Schicksal sie auf brutale Weise auseinander gerissen hat.
Sechs Jahre später sollen sie sich endlich wieder treffen, nur, um sich mit der selben Gefahr erneut konfrontiert zu sehen.

Die Geschichte der beiden Kinder liest sich zu Beginn recht süß – die besten Freunde, die alles teilen. Sie die Tochter des wichtigsten Secret Service – Mitarbeiters überhaupt, dem Schützer des Präsidenten, der wiederum Logans Vater ist. Eine Freundschaft, die unter schwierigsten Umständen entstand und ihnen dennoch trotzt, bis die beiden getrennt werden.
Von da ab schreibt Maddie Briefe um die Distanz zu überbrücken, bis sie dies eben nicht mehr tut, da nie eine Antwort von Logan eintrifft.
Viele diese Briefe dürfen wir zu Beginn der einzelnen Kapitel -die aus abwechselnd aus beiden Perspektiven geschrieben sind- lesen, und damit Maddies zunehmende Traurig- und Einsamkeit erleben, die so greifbar ist, dass sie beklemmend wirkt. Schließlich sitzt sie mit ihrem Vater in einer einsamen Hütte in Alaska fest und versteht nicht, warum ihr bester Freund sie alleine lässt.
Die emotionale Komponente fand ich gut gelungen, zumal man durch die Perspektivenwechsel natürlich auch intensive Gedanken und Empfindungen der beiden miterlebt.

Ab dem Moment, in dem sich die beiden wiedersehen, überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Spannung, Überraschungen und Thrill geben sich im Überlebenskampf die Klinke in die Hand – Langeweile Fehlanzeige!
Seite um Seite versinkt der Leser tiefer in der Geschichte, in der Hoffnung, dass das Abenteuer sich zum Guten wendet. Lasst euch überraschen!

Ein bisschen weniger hat mir das Ende, bzw. die Auflösung gefallen. Die hätte für mich ein bisschen bodenständiger sein können, ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder andere Leser sie als etwas konstruiert empfindet. Gerade in Kombination mit Maddies Abgebrühtheit und der damit einhergehenden „Großmäuligkeit“, wirkte das Ganze auf mich etwas oversized. Ein Bisschen tiefer stapeln hätte mir besser gefallen 😉

Alles in allem hat mir „Dear Logan“ beim Lesen viel Spaß gemacht. Emotionen, Spannung und viele Überraschungsmomente haben ein für mich gelungenes Abenteuer entstehen lassen, das fesselt.

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